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Loslassen

„Die Kunst eines erfüllten Lebens ist die Kunst des Lassens: Zulassen – Weglassen – Loslassen.“ – Ernst Ferstl

Zulassen und Loslassen ist ein Thema, welches durch unser permanentes Kontrollbedürfnis dominiert wird. Es bezieht sich nicht nur auf Situationen die wir nicht beeinflussen können, sondern auch auf Menschen die unseren Weg kreuzen und uns ein stückweit Stück weit begleiten. Menschen kommen und gehen im Leben, das ist Tatsache. Selbst wenn wir eine glückliche Ehe bis ans Lebensende führen, der Punkt ist, bis an unser Lebensende und das Leben endet. (ergibt nicht ganz Sinn?) Alles ist vergänglich.

Manchmal muss man akzeptieren, wenn ein gemeinsamer Weg endet und man sich auf etwas Neues fokussieren und ausrichten soll. Auch wenn sich uns der Sinn der Trennung und des Verlustes in der aktuellen Situation Aktualsituation entzieht, rückblickend, wenn Distanz erreicht ist ergeben die connecting dots immer Sinn (Wortwiederholung).

Wenn man die Aufmerksamkeit weniger auf den Verlust, als auf die Fragen richtet: Was war der Nutzen? Was hatte ich zu lernen und was bringt es mir für die Zukunft? – erkennt man möglicherweise, dass es kein Verlust war, sondern nun die Möglichkeit für etwas Neues ist.

Es kann nur besser werden! Weil jede Erfahrung uns Wachstum bringt.

Selbst wenn man vom Partner verlassen wird, eben noch die intensivste und schönste Beziehung gelebt hat, die man je hatte und es so scheint als hätte man alles verloren…

Das bedeutet noch lange nicht, dass es nichts Anderes gibt, nichts Besseres – vielleicht nicht mehr genauso, aber wir sind schließlich auch nicht mehr genauso wie gestern, sondern wachsen stetig.

Wir hindern uns selbst oft daran glücklich zu sein, weil wir nicht loslassen, aus Angst etwas zu verlieren, was wir auf der gegenwärtigen Realebene nicht mehr haben. Solange man Schmerz nicht loslässt, kann man Freude nicht zulassen.

Es gibt trotz momentaner Dunkelheit irgendwo einen Sonnenstrahl, den man hineinlassen kann.

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